Top CEOs lüften ihre Geheimnisse für MAXIMALE Energie und Produktivität! | #7
GLP-1, SGLT2, PCSK9, Peptide, Trazodon — Christian und Eric über ihren realen Health-Werkzeugkasten.
Worum es geht
Christian und Eric ohne Gast — eine Health- und Biohacking-Folge, die das tut, was die meisten Unternehmer-Podcasts vermeiden: konkret werden. Statt allgemeiner Sprüche über „Energie hochhalten" liefern beide hier den realen Werkzeugkasten, mit dem sie ihren Alltag operativ bewältigen. GLP-1-Erfahrungen (Erics Ozempic-Phase und warum er es niemandem langfristig empfiehlt). SGLT2-Inhibitoren (Christian uriniert ungefähr 200 Kalorien Zucker pro Tag aus). PCSK9-Inhibitoren als Herzinfarkt-Prävention auf Investment-Niveau. Peptide gegen chronische Verletzungen (TB-500 + BPC-157 für Erics Tennisschulter — Regenerationszeit von Tagen auf einen Tag gesunken). Schlaf-Optimierung mit Trazodon. Plus die Restaurant-Anleitung, mit der man 500-1500 Kalorien pro Besuch spart.
Die zentrale These der Folge ist nicht „werde gesünder", sondern „werde so faul wie möglich, um so gesund wie möglich zu sein". Christian formuliert es explizit: Die ganze Folge dreht sich darum, mit minimalem Aufwand maximalen Output zu holen — weil das die Grundhaltung ist, die Unternehmer ohnehin auf alle Lebensbereiche anwenden. Wer 16 Stunden am Tag arbeitet, hat keine Zeit für eine 90-minütige Morgenroutine. Aber 20 Minuten Zwang aufs Fahrrad. Eine Tablette Dapagliflozin am Morgen. Eine Subkutan-Injektion Peptid bei Verletzung. 25 mg Trazodon vor dem Schlaf. Das sind die operativen Hebel, die Erfolg in der Gesundheit ermöglichen, ohne den Tagesablauf zu kannibalisieren.
Wichtig — und beide sagen es mehrfach explizit: Christian ist „alter Typ mit Hals-Tattoo und Kette", kein Arzt. Eric auch nicht. Die Folge ist keine medizinische Beratung. Sie ist Transparenz über das, was zwei erfolgreiche Gründer real machen — als Anstoß zur eigenen Recherche, mit gutem Arzt und eigener Verantwortung. Genau in dieser Transparenz-Lücke leben die meisten Health-Podcasts: Sie verkaufen Supplements oder verschweigen aus Risiko-Aversion das, was die wirklich Erfolgreichen tun. Diese Folge schließt die Lücke.
Was du mitnehmen kannst.
Das neue Manager-Bild
- Nº 01·Christian
Vom Whiskey-Anwalt zum TRT-Bezos — das Erfolgs-Bild hat sich gedreht
Christian: „Wenn man früher mal Manager nimmt — das typische Bild war 50-60-jährige Dudes, übergewichtig, im Hinterzimmer, Zigarre im Mund, Whiskey dazu. Das hat sich heute komplett gewandelt — Zuckerberg, Elon, Jeff Bezos, der auf TRT Hardcore-Krafttraining macht. Das Bild hat sich geändert hin zu Leuten, die auch in Sport und Ernährung versuchen zu dominieren." Die Konsequenz für junge Unternehmer: Wer heute am Top-Tisch sitzt, optimiert seinen Körper systematisch — weil das die Voraussetzung für die Energieleistung ist, die in den nächsten 20 Jahren gebraucht wird. Wer das nicht macht, ist im Nachteil — nicht beim Selbstwert, sondern operativ.
GLP-1 / Ozempic ehrlich beurteilt
- Nº 02·Eric
Erics Ozempic-Erfahrung: Funktioniert, aber langfristig sinnlos
Eric: „Ich habe Ozempic mal probiert. Es funktioniert zu einem gewissen Maß, aber ich habe mich den ganzen Tag nicht gut gefühlt — Energielevel war schlecht, leichte Übelkeit. Funktioniert für Hardcore-Übergewichtige als Kickstart. Langfristig ist es komplett sinnlos. Ich kann es eigentlich niemandem empfehlen — du musst dein Leben effektiv umgestalten, Ernährung und Sport, das kannst du nicht ersetzen." Die ehrliche Stimme aus der Erfahrung: GLP-1 ist eine Brücke zur Lebensänderung, kein Ersatz dafür. Wer das Medikament nimmt, ohne parallel die Verhaltensänderungen zu installieren, kommt nach dem Absetzen sofort zurück — oft mit zusätzlichem Schaden für den Stoffwechsel.
- Nº 03·Christian
Die große Dunkelziffer: Sehr viele erfolgreiche Leute nehmen GLP-1
Christian: „Es gibt eine ganz große Dunkelziffer an erfolgreichen Leuten, die GLP-1 nehmen. Das Spannende ist — das Problem bei Ozempic und Tirzepatid ist: Du nimmst typischerweise Leute mit kaloriendichter Ernährung, die magst du gerne Tiefkühlpizza und brauchst dann eine Dosis, die so groß ist, dass du in ein Defizit kommst. Aber wenn man das mit Proteinshakes und Krafttraining kombiniert, reicht eine viel kleinere Dosis." Die nuancierte Wahrheit: GLP-1 in niedriger Dosis als Hilfsmittel für Leute, die mit Ernährung und Training kämpfen, kann sinnvoll sein. GLP-1 als Ersatz für Lifestyle-Änderung schadet langfristig. Die Pauschalverurteilung ist genauso falsch wie die Pauschalempfehlung.
- Nº 04·Eric
Eric: 7-8 Kilo abgenommen, Hauptgewinn ist Energie — nicht Gewicht
Eric: „Seit letztem Sommer habe ich 7-8 Kilo abgenommen, aber ich habe viel mehr Energie. Es geht gar nicht so sehr um das Abnehmen — ich schaffe viel mehr. Mein Reisepensum ist nochmal größer als letztes Jahr, und ich fühle mich trotzdem gut." Die Reframing-Lektion: Die meisten Menschen, die abnehmen wollen, denken in Optik. Aber der wirkliche Gewinn liegt in Energie, Klarheit und Konstanz. Wer das Ziel von „dünner werden" auf „besser funktionieren" umstellt, verändert sein Verhalten nachhaltiger und merkt den Effekt sofort.
Wissen über versteckte Kalorien
- Nº 05·Eric
Salat mit Öl hat genauso viel Kalorien wie eine Pizza — die unsichtbare Kostenfalle
Eric: „Diese ganzen versteckten Kalorien — du isst denkst gesunden Salat, aber in Wirklichkeit hat der Salat genauso viel Kalorien wie eine Pizza, weil da Öl drauf ist. Die Leute haben keine Ahnung, wieviel ein Esslöffel Öl an Kalorien ausmacht. Oder die ganzen Soßen — Caesar Salad — da kannst du echt lieber eine Pizza essen." Die operative Folgerung: Restaurant-Bestellungen sind eine Black Box, in der Menschen oft das Doppelte der erwarteten Kalorien zu sich nehmen. Wer das einmal verstanden hat, kann mit minimalen Anpassungen (Öl raus, Mayonnaise raus) seine tägliche Energie-Bilanz radikal verändern.
- Nº 06·Christian
Zucker im Salatdressing: Restaurants kochen Gemüse mit Butter, Öl UND Zucker
Christian: „Gemüse wird in jedem Restaurant gebraten, mit Butter oder Öl und Zucker, sogar Zucker, damit es lecker schmeckt. Einfach wechseln und sagen: ‚Mach das bitte gedünstet oder gegrillt.' Wenn du sagst ‚ohne Öl', dann braten die in Butter — wo so ‚nee Leute, das war nicht der Sinn'. Also auch sagen: ‚ohne Butter'." Die Restaurant-Logik: Geschmack wird mit Fett und Zucker erzeugt, weil das billig und sicher funktioniert. Wer das aktiv abbestellt, verliert wenig Geschmack und gewinnt erheblich Kalorien-Bilanz. Aber man muss die spezifischen Worte kennen — sonst wird umgangen.
- Nº 07·Christian
Der Restaurant-Hack: Tatar/Carpaccio ohne Mayo + Gemüse gedünstet = 500-1500 Kalorien gespart
Christian: „Wenn es schon bei der Vorspeise anfängt — Tatar oder Carpaccio. Beim Carpaccio ist oftmals eine Trüffelmayonnaise oder Limettenmayonnaise. Da hast du ein Carpaccio, was vielleicht 120 Kalorien vom Fleisch wären — was aber plötzlich 600 hat, weil das Zeug oben drauf ist. Allein diese Dinge — beim Salat ohne Caesar-Soße, eigene Soße mitnehmen — das sind 500 bis 1500 Kalorien pro Restaurantbesuch, die du sparst." Wer 3-4 Mal pro Woche essen geht, spart über das Jahr 3.000-15.000 Kalorien pro Woche — was etwa 10-50 kg Körperfett entspricht. Die kleine Frage am Tisch hat den größten Hebel im ganzen Ernährungs-Portfolio.
Erics Step-by-Step zur Ernährungsänderung
- Nº 08·Eric
Aus ethischen Gründen reduziert — Schwein als nächste Stufe nach Kalb
Eric: „Ich habe aus ethischen Gründen angefangen — habe mich mehr mit Tierhaltung beschäftigt. Wenn du einmal weißt, wie 99% unseres Fleisches im Supermarkt aufgezogen wird... Ich versuche in Steps zu reduzieren — von 100 auf 0 hast du innerlichen Konflikt. Erst keine Babytiere, kein Kalb. Dann: Schweine sind genauso intelligent wie mein Hund. Ich kann nicht mit dem Hund kuscheln und parallel die Schweine, die wie Insekten gezüchtet werden. Jetzt eher Fisch wenn ich essen gehe." Die operative Lehre: Radikale Lifestyle-Änderungen scheitern. Inkrementelle Reduktion in nachvollziehbaren Stufen funktioniert. Wer „nie wieder Fleisch" sagt, fällt zurück. Wer „erst Kalb weg, dann Schwein, dann Hauptgericht-Reduktion" sagt, baut graduell um — und hält es.
- Nº 09·Eric
Energie-Rückgewinn nach dem Essen — kein Völlegefühl, keine Down-Time
Eric: „Wenn du kein Schweinefleisch und diese Sachen mehr isst, hast du dieses Völlegefühl nicht. Ich habe mehr Energie nach dem Essen — keinen Down-Time eine Stunde lang. Mir geht es danach besser. Das sind viele kleine Dinge, die mir Lebensqualität gegeben haben." Die unmittelbare Belohnung — keine post-prandiale Müdigkeit — ist der wahre Anreiz für Ernährungsänderung. Wer das einmal erlebt hat, will das Energie-Tief nach Mittagessen nicht mehr akzeptieren als „normal". Es ist nicht normal — es ist ein Indikator dafür, dass das Essen nicht zum Stoffwechsel passt.
Morgenroutinen ohne Glamour
- Nº 10·Eric
Erics Routine: Handy + Shake + 15-18 Supplements pro Morgen
Eric: „Meine Morgenroutine ist nicht — ich bin jemand, der aufsteht und erstmal eine Dreiviertelstunde am Handy Nachrichten liest. Eigentlich schlecht. Dann knall ich mir einen Shake rein, davon 3 Stunden satt. Plus Supplements: Vitamin C, Aminosäurenkomplex, Kollagen, Kreatin, Omega 3, Probiotika für den Darm — momentan 15 bis 18 Kapseln morgens." Die Realität gegen das Coaching-Narrativ: Eric, einer der disziplinierteren Gründer Deutschlands, sitzt morgens 45 Minuten am Handy. Das ist nicht ideal, aber es ist die ehrliche Realität. Wichtiger als die perfekte Routine ist die konsistente Routine — Shake + Supplements jeden Morgen sind das verlässliche Fundament.
- Nº 11·Christian
Christians Methode: Sich auf das Fahrrad zwingen — Bewegung weckt mental schneller auf
Christian: „Ich muss mich jeden Morgen zwingen, mich aufs Fahrrad zu setzen. Jeden Morgen denke ich: ‚Würde gerne noch 40 Minuten chillen.' Aber je schneller ich mich auf das dumme Fahrrad setze, desto schneller wache ich auch auf — wenn du deinen Körper bewegst, wachst du viel schneller mental auf. Das ist einer der größten Lifehacks." Die operative Wahrheit: Mentaler Zustand folgt physischem Zustand, nicht umgekehrt. Wer wartet, bis er „Lust hat zu trainieren", trainiert nie. Wer sich zwingt, hat 30 Minuten später die Lust und Klarheit, die er ursprünglich gesucht hat. Diese Reihenfolge ist nicht intuitiv, aber sie ist die einzige, die funktioniert.
- Nº 12·Christian
High-Leverage-Activity am Tag — Christian skriptet Videos auf dem Fahrrad
„Was ist meine high-leverage Activity am Tag?”
Christian: „Ich frage mich immer: Was ist meine high-leverage Activity am Tag? Bei mir ist es Video-Skripten. Wenn ich keine guten Videos mache, ist alles kacke. Wenn ich gute Videos mache, ist alles ziemlich gut. Meistens kombiniere ich Bewegung mit Video-Skripten — eine Stunde, anderthalb Stunden auf dem Fahrrad." Die Kombination aus High-Leverage-Mental-Work und Bewegung ist die effizienteste Tageszeit-Nutzung. Wer das systematisch macht, gewinnt zwei Outputs pro Stunde — Bewegung und kreative Arbeit. Das ist eine produktivitäts-Multiplikation, die in einem normalen 9-to-5-Setup unmöglich ist.
- Nº 13·Christian
Alex Hormozis Lehre: Reduziere die Zeit zwischen Aufstehen und Arbeiten
Christian: „Das ist auch ein Ding von Alex Hormozi — scheiß auf diese ganzen Morgenroutinen. Mach die Zeit so kurz wie möglich zwischen ‚Du stehst auf' und ‚Du arbeitest'. Dann wirst du tendenziell auch produktiver." Inszenierte 90-Minuten-Routinen sind Lifestyle-Marketing für Coaches, nicht operative Wahrheit für High-Performer. Die High-Performer minimieren den Übergang. Die Coaches maximieren ihn — weil sie ihn als Service verkaufen. Wer das versteht, ignoriert die meisten Routine-Empfehlungen.
Alltagsbewegung als der größte Hebel
- Nº 14·Eric & Christian
Hund spazieren = 8.000 Schritte mehr — die krasseste Veränderung überhaupt
„Diese Alltagsbewegung ist wahrscheinlich die krasseste Veränderung, die man machen kann.”
Eric: „Wenn mein Hund da ist, gehe ich morgens spazieren — habe einfach 8.000 Schritte mehr am Tag. Christian: Diese Alltagsbewegung ist wahrscheinlich die krasseste Veränderung, die man machen kann." Die wissenschaftliche Realität: Schritte pro Tag ist einer der am stärksten mit Langzeit-Gesundheit korrelierten Marker. 8.000+ Schritte täglich senken das Mortalitäts-Risiko um 50%+. Wer keinen Hund hat, kann denselben Effekt mit gezielten Walks oder Walking Meetings erzeugen. Aber er muss aktiv installiert werden — er passiert nicht von selbst.
- Nº 15·Eric
Eric als nicht-glamouröses Beispiel: Abends nochmal raus für einen Block, weil's der Körper braucht
Eric: „Ich merke abends: Wenn ich nicht richtig ausgelastet bin, brauche ich Bewegung. Dann gehe ich nochmal raus, ein paar Mal um den Block — und dann geht es viel besser. Ich brauche das mittlerweile sogar." Wer auf seinen Körper hört, lernt seine eigenen Bewegungs-Defizite kennen. Eric bewegt sich beruflich viel, sitzt aber in Meetings, fliegt viel — und merkt am Abend, dass das nicht reicht. Der zusätzliche Block-Walk ist nicht Disziplin, sondern Reaktion auf ein Körper-Signal. Wer dieses Signal entwickeln kann, hat einen unsichtbaren Vorteil im Energiehaushalt.
SGLT2-Inhibitor — der Zucker-Lifehack
- Nº 16·Christian
Dapagliflozin: Zucker wird über den Urin ausgeschieden — 200 Kalorien pro Tag weg
Christian: „SGLT2-Inhibitor — Dapagliflozin. Deine Niere filtert Blut. Es gibt SGLT2-Transporter, die normalerweise Zucker zurück ins Blut bringen. Inhibitoren blocken diesen Rückweg — Zucker geht über den Urin weg. 30 bis 60-70 Gramm Zucker pro Tag, die einfach ausuriniert werden — 200 Kalorien, die weg sind." Plus Vorteile: Positive Effekte auf Nierengesundheit (Blutdruck-Senkung), kaum Blutzuckerspitzen mehr möglich. Diese Medikamente sind ursprünglich für Diabetes Typ 2 entwickelt worden und haben sich als Longevity-Tool etabliert. Bekannt aus Peter Attias Werk — wenig deutscher Mainstream noch, aber wachsend.
- Nº 17·Christian
Caveat für Frauen: Höheres Risiko für Pilz- und Urinary-Track-Infektionen
Christian: „Bei Frauen muss man mehr aufpassen. Frauen haben höheres Risiko für Urinary-Track-Infektionen und Pilzinfektionen — und wenn du Zucker im Urin hast, wird das eher passieren. Bei Männern passiert das nicht. Für Männer ist es ein absoluter Lifehack." Die geschlechtsspezifische Wahrheit, die in Health-Podcasts oft fehlt: Was für Männer risikoarm ist, kann für Frauen problematisch sein. Wer Health-Empfehlungen pauschal ohne Gender-Differenzierung gibt, optimiert für die männlichen Hörer und schadet potentiell den weiblichen. Diese Differenzierung ist Pflicht für seriöse Beratung.
PCSK9-Inhibitor — Herzinfarkt-Prävention
- Nº 18·Christian
Herz-Kreislauf ist die größte Todesursache in Industrienationen — auch für unter-40-jährige
Christian: „Es gibt Untersuchungen, wo du Motorradfahrer genommen hast, die gestorben sind — eigentlich trauriges Thema. Aber 20-, 21-, 22-jährige, wo du bei der Obduktion feststellen konntest: Die hatten schon Ablagerungen. Wenn du genetisch hohes Cholesterin hast, siehst du Ablagerungen schon bei 14-Jährigen. Das ist krank, wie früh das anfängt — aber es führt erst mit 40-50 zum Herzinfarkt." Die Implikation: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keine Alters-Krankheiten, sondern Lebenslauf-Krankheiten. Sie beginnen in der Jugend und kulminieren in der mittleren Altersgruppe. Prävention macht nur Sinn, wenn sie früh beginnt — Ablagerungen, die mit 40 sichtbar sind, hätten mit 25 verhindert werden können.
- Nº 19·Christian
Wie LDL-Partikel Arterienwände schädigen — die einfache stochastische Wahrheit
Christian: „Eure Arterien haben eine Innenwand, das Endothel. Da gibt es Partikel — LDL, VLDL, IDL, LP(a) — die mit gewisser Wahrscheinlichkeit eindringen und dafür sorgen, dass die Arterien sich verschlechtern. Es ist ein Nummerngame: Je mehr du von den Teilchen hast, desto mehr und schneller passiert es. Aber es passiert bei allen von uns." Die nüchterne Mechanik: Es gibt keinen „guten LDL-Wert" — es gibt nur einen weniger schlechten. Jeder LDL-Wert > 0 trägt zum kumulativen Risiko bei. Wer das versteht, denkt nicht mehr in „normal" oder „erhöht", sondern in „so niedrig wie möglich, so lange wie möglich".
- Nº 20·Christian
PCSK9-Inhibitor: Leber bildet mehr LDL-Rezeptoren → mehr LDL ausgeschwemmt
Christian: „PCSK9-Inhibitor sorgt dafür, dass die Leber mehr LDL-Rezeptoren bildet — dadurch schwemmst du LDL in größerer Menge aus." Plus Apo-B und LP(a) als Marker, die man messen lassen sollte. Christian zu Erics Werten: „Sind super, im Vergleich zur Referenz. Aber selbst da würde ich sagen — wenn man die Möglichkeit hat, kann man es auch noch ein Stückchen besser machen." Die Logik: Standard-Referenzwerte sind keine Optimierung, sondern Durchschnitts-Statistik. Wer auf Optimierung spielt, drückt Apo-B und LDL aktiv unter Standard-Bereich — weil jede Senkung lebenslang das Herz-Kreislauf-Risiko reduziert.
Peptide für Heilung — TB-500 + BPC-157
- Nº 21·Christian
Was sind Peptide überhaupt — kurze Aminosäureketten, wie Insulin oder Semaglutid
Christian: „Peptide sind im Endeffekt kurze Ketten an Aminosäuren. Proteine sind lange Ketten. Insulin oder Semaglutid sind Peptide — kennt man, aber keiner redet drüber. Der Körper hat ganz viele Signalwege, die über Peptide funktionieren — selbst wie wir braun werden ist ein Hormon, aber es gibt ein analoges Peptid, was man sich spritzen kann." Die Demystifizierung: „Peptide" klingt fancy, ist aber medizinisch gut verstandene Substanzklasse. Wer Insulin akzeptiert, akzeptiert Peptid-Therapie. Der Unterschied liegt nur in Bekanntheit und Regulierung — nicht in der Substanzklasse selbst.
- Nº 22·Christian
USA vs. Deutschland: Peptide-Markt riesig drüben, Graubereich hier
Christian: „In den USA ist das Peptide-Game riesig groß, fast nichts ist verboten. In Deutschland ist alles nicht reguliert oder Graubereich — und ‚Oh mein Gott, wir müssen Angst haben'. Gleichzeitig hast du in den USA in den größten Mainstream-Podcasts ganz offene Talks über Peptide. Die deutsche Gesellschaft hat etwas nicht auf dem Schirm, was zumindest interessant sein kann — wo viel mehr geforscht werden müsste." Die Innovations-Asymmetrie zwischen USA und Deutschland trifft viele Bereiche — auch Peptide. Wer in Deutschland mit dieser Skepsis aufwächst, verpasst Werkzeuge, die anderswo selbstverständlich diskutiert werden.
- Nº 23·Eric
Erics Tennisschulter: Regenerationszeit von Tagen auf einen Tag
Eric: „Ich spiele wieder aktiv Tennis, aber meine Schulter — chronische Entzündung, geht nicht weg. Ärzte wollten operieren oder Kortison spritzen. Jetzt versuchen wir TB-500 und BPC-157. Wenn ich vorher 4-mal die Woche Tennis gespielt habe, hat das hier alles geschmerzt. Seit ich es nehme — die Regenerationszeit ist nur noch ein Tag. Viel viel besser geworden." Die konkrete Anwendung: Bei chronischen Verletzungen, die mit Standard-Medizin nicht weichen, sind Peptide ein konkreter Werkzeug-Kasten. Wer das nicht ausprobiert, sondern nur OP/Kortison akzeptiert, optimiert nicht.
- Nº 24·Christian
BPC-157 + TB-500: Kapillarisierung + Gewebsregeneration als Heilbeschleuniger
Christian: „BPC-157 sorgt für Kapillarisierung — neue Bildung von Blutgefäßen. TB-500 ist beschrieben als Heilpeptid, für Gewebsregenerationen." Plus Christians Risiko-Kalkül: „Es gibt Leute, die trinken abends Wein, das Risiko ist deutlich erforschter und stärker als von Alkohol. Wenn der Need da ist, dass eine Verletzung lange nicht weggeht, ist die Kosten-Nutzen-Risikogleichung das mal 4 Wochen zu probieren — die kann man gut eingehen. Wenn meine Eltern verletzt wären, definitiv Teil des Decks." Wer die Risiko-Kalibrierung mit Alkohol als Referenz macht, kommt zu anderen Schlüssen als wer „natürliche Stoffe nur, alles Synthetische ist gefährlich" denkt. Beide Heuristiken sind Vereinfachungen — aber die erste ist näher an der Realität.
- Nº 25·Eric
Subkutane Injektion + Kühlbedarf — die logistische Challenge bei Vielreisenden
Eric: „Subkutan, also unter die Haut — ist egal wo, da wo Fettgewebe ist. Mein Problem: Ich bin jeden zweiten Tag woanders. Du musst die Dinger kühlen — sehr instabil, kannst auch nicht schütteln. Im Hotel ist die Minibar auf 14 Grad, aber eigentlich brauche ich 2-8. Logistisch nicht easy bei mir." Die operative Realität von Vielreisenden mit Peptid-Protokollen: Kühl-Logistik ist ein Constraint, der Anwendungs-Häufigkeit limitiert. Wer das Protokoll konsequent durchziehen will, braucht Kühlbox-Setup für unterwegs. Das ist machbar — aber es ist kein Plug-and-Play.
Alkoholverzicht — der größte Energie-Hebel
- Nº 26·Eric
Erics WHOOP-Daten: 2 Gläser Wein = 5 Schläge/Min höhere Herzfrequenz die ganze Nacht
Eric: „Wenn ich Alkohol getrunken habe — meine Herzschläge. Da reichen 2 Gläser Wein, dann ist mein Herzschlag im Schnitt über Nacht 5 Schläge pro Minute höher. Mein Schlaf entsprechend schlechter. 3 Gläser oder 4 — ich war 4 Stunden +/- 10 Minuten." Die quantifizierten Daten lügen nicht. Was sich subjektiv „nur ein Glas Wein" anfühlt, ist objektiv eine Schlaf-Vernichtung. Wer diese Daten einmal gesehen hat, kann nicht mehr behaupten „ein Wein hilft mir beim Einschlafen" — die Messgeräte zeigen das Gegenteil.
- Nº 27·Eric
„Es ist nicht so, dass ich mich zwingen muss" — wenn Verzicht zum natürlichen Zustand wird
Eric: „Es ist nicht so, dass ich mich zwingen muss, nichts zu trinken. Einmal im Monat trinke ich vielleicht ein Glas Wein zum Essen, aber ich habe immer weniger Lust drauf. Es ist einer der besten Changes überhaupt für mein Energielevel overall. Du siehst auch nicht mehr so aufgedunsen aus." Die Phasen-Übergang: Aus „Ich verzichte auf X" wird „Ich habe keine Lust auf X". Das ist nicht Disziplin, sondern Geschmacks-Verschiebung. Wer den Switch erlebt, weiß, dass Verhaltensänderung nicht ewige Selbstkontrolle bedeutet — sie ist eine Phase, nach der die neue Präferenz natürlich ist.
WHOOP / Oura — Tracking als Wahrheits-Tool
- Nº 28·Christian
Christian's WHOOP-Vorteil: Wechsel-Akkus, kein Auflade-Pause
Christian: „Ich habe jetzt ein WHOOP am Oberarm. Du kannst die Akkus eigenständig laden — ich muss das Band nie ausziehen. Den Oura-Ring habe ich mehrfach verloren, weil ich ihn aufs Lade-Ding gelegt und vergessen habe. Beim WHOOP habe ich 4-5 Akkus, immer einer geladen — kann immer am Körper bleiben." Die Geräte-Wahl ist mehr als Geschmacksfrage — es ist eine Disziplin-Frage. Wer ein Gerät wählt, das er konsequent trägt, hat Daten. Wer ein Gerät wählt, das er regelmäßig vergisst oder verliert, hat Lücken. Hardware-Design beeinflusst Verhaltens-Konsistenz mehr als die meisten Nutzer ahnen.
- Nº 29·Eric
Eric: 3,5 Jahre Schlaf-Tracking → Schnitt 6:13 — definitiv zu wenig
Eric: „Ich benutze den Oura-Ring seit 3,5 Jahren — letztes Jahr im Schnitt 6:13 pro Nacht geschlafen. Christian: Definitiv zu wenig — je mehr Schlaf, desto besser." Die Selbstoffenbarung: Auch erfolgreiche Gründer schlafen oft zu wenig — und wissen es. Der Unterschied zu erfolglosen Menschen, die zu wenig schlafen: Sie tracken es, sehen es als Problem, arbeiten daran. Tracking macht das Unsichtbare sichtbar — und nur Sichtbares kann optimiert werden.
Schlaf-Protokoll mit Trazodon
- Nº 30·Christian & Eric
Trazodon: Altes Antidepressivum, in niedriger Dosis perfektes Schlafmittel
Christian: „Trazodon ist ein altes, etabliertes Antidepressivum — wurde sehr schnell nicht mehr als Antidepressivum verschrieben, weil es die Leute zu müde gemacht hat. In kleiner Dosis macht es einfach müde — sorgt für tiefe Entspanntheit, Muskelentspannung, der Körper wird schwer." Eric: „Bei Schlafmitteln denken Leute immer an Benzos, die machen matschig im Kopf. Trazodon ist eine völlig andere Substanz." Die Differenzierung ist wichtig: Nicht alle Schlafmittel sind gleich. Benzos sind problematisch (Abhängigkeit, kognitive Beeinträchtigung). Trazodon in niedriger Dosis ist eine völlig andere Risiko-Klasse — und genau das ist der unsichtbare Wert dieses Medikaments.
- Nº 31·Christian
Melatonin hilft beim Einschlafen — Trazodon hilft beim Durchschlafen
Christian: „Melatonin hilft eher bei der Einschlafzeit, weniger beim Durchschlafen. Trazodon hilft beim Durchschlafen — wenn du immer nach 5,5 oder 6 Stunden aufwachst und das nervig ist. Du machst dich verrückt, denkst ‚Ich habe nur noch anderthalb Stunden, das reicht nicht für eine Schlafphase'." Die zwei verschiedenen Schlafprobleme — Einschlafen vs. Durchschlafen — brauchen verschiedene Lösungen. Wer beide Probleme mit Melatonin lösen will, scheitert beim Durchschlafproblem. Wer das versteht, baut ein modulares Protokoll mit unterschiedlichen Werkzeugen für unterschiedliche Probleme.
- Nº 32·Christian
Christians Dosierung: 25-50 mg, je nach Schlafbedarf — bis 100 mg = 10 Stunden weg
Christian: „Ich kann mit der Dosis anpassen, wie lange ich schlafen würde. 25-50 mg für normale Nacht. Wenn ich 3-4 Tage schlechten Schlaf hatte, USA-Reise — dann nehme ich 50-100 mg, bin 10 Stunden weg. Eine der wenigen Situationen, wo man auch mal gut Schlaf aufholen kann." Die Schlafmedizin lehrt eigentlich, dass „Schlaf nachholen" nicht funktioniert. Mit Trazodon-unterstützten Aufhol-Sessions klappt das in der Praxis aber. Eric: „Das Allermeiste, was ich in diesem Jahr geschafft habe — auch mit Trazodon — waren 8,5 Stunden. Aber für mich viel."
Selbstexperimentation als Pflicht
- Nº 33·Eric
„Was für deinen Nachbarn passt, passt nicht für dich"
„Was für deinen Nachbarn passt, passt nicht für dich.”
Eric: „Wie ich auch immer bei Investments sage — nur weil es für deinen Nachbarn passt, heißt es nicht, dass es für dich passt. Es gibt viele Dinge, die man für sich individuell machen kann." Die Universal-Heuristik gilt für Investments wie für Health: Persönliche Konstitution, Genetik, Stoffwechsel, Lebensumstände variieren so stark, dass Pauschal-Empfehlungen oft falsch sind. Was funktioniert, ist Selbstexperimentation mit Tracking — und der Bereitschaft, das eigene Protokoll regelmäßig zu adjustieren.
- Nº 34·Christian
Disclaimer ernst nehmen — wir sind keine Ärzte, sondern Transparenz-Quellen
Christian explizit am Anfang: „Ich bin kein Arzt, wir berichten über Sachen, die wir persönlich machen. Das ist keine medizinische Beratung. Es sind Gedankenanstöße, mit denen ihr euch selbst auseinandersetzen müsst. Wir sind Fans von Transparenz und Informationsverteilung." Die ehrliche Position: Erfolgreiche Privatanwender haben oft Werkzeuge im Einsatz, die nicht offizielle medizinische Empfehlung sind. Wer das verschweigt, schadet der öffentlichen Debatte. Wer es teilt — mit klarem Disclaimer und Empfehlung zur eigenen Recherche — bringt die Debatte voran. Die Verantwortung bleibt beim Hörer, das ist die Voraussetzung für die Transparenz.
- Nº 35·Christian & Eric
Werkzeuge schlagen Disziplin — die Kombination macht den Unterschied
Die operative Synthese der ganzen Folge: Niemand der Speaker ist „besonders diszipliniert". Eric ist morgens 45 Minuten am Handy. Christian muss sich jeden Morgen aufs Fahrrad zwingen. Beide nehmen Hilfsmittel — Shakes, Supplements, GLP-1, SGLT2-Inhibitoren, PCSK9-Inhibitoren, Peptide, Trazodon. Die Werkzeuge ermöglichen Konsistenz, die mit Willenskraft alleine nicht erreichbar wäre. Wer Disziplin als „natürliche Eigenschaft" behandelt und Werkzeuge ablehnt, macht es sich unnötig schwer. Wer kalibriert die richtigen Werkzeuge auswählt und Disziplin nur dort einsetzt, wo sie nötig ist, optimiert pragmatisch.
Werde so faul wie möglich, um so gesund wie möglich zu sein. Die richtigen Werkzeuge schlagen die meiste Disziplin — und der größte Hebel ist nicht ein neues Workout-Programm, sondern ein WHOOP, ein guter Arzt und die Bereitschaft, dich selbst zu vermessen.
Weiter zuhören
Welche Peptide nutzen wir? Und welche Blutwerte sind für uns Pflicht?
Die Wahrheit wie Krebs entsteht & wie du ihn verhindern kannst: Krebsforscher Dr. Moritz Przybilla
mitDr. Moritz Przybilla
120 Millionen Investment: Lanserhof Gründer über die große Wette
mitChristian Harisch

